HGR 2 – Bergischer HC 3 am 03.11.2018 | 29 : 29 (12 : 16)

Torübersicht: Franz (7), Jäschke (6), Stausberg (5), Pfeiffer (4), Pflüger (3), Kinder, Müller (je 2).

von: Daniel Behle

Ein Punktgewinn nach erneuter Aufholjagd!

Nach zuletzt zwei Siegen wollten wir im Heimspiel gegen den BHC 3 gerne nachlegen. Die Gäste hatten bis dahin erst ein Spiel verloren. Da man bei ihnen jedoch nie so recht weiß, wer aufläuft, kann man die Mannschaft durchaus als Wundertüte ansehen.

Der Beginn der Partie war ähnlich zu dem der letzten Woche (1:4). Wir verschliefen mal wieder die ersten zehn Minuten. In der Abwehr kamen wir nicht richtig in die Zweikämpfe. So bekam der Gast die Möglichkeit, durch Einzelaktion viele leichte Tore zu erzielen. Logischerweise bekamen wir so nicht gerade die Sicherheit, die wir benötigten, um im Angriff die nötige Torgefahr auszuüben. Nach dem 3:7 mussten wir wieder früh die Auszeit nehmen. Wach waren wir danach allerdings immer noch nicht (3:9). Um in diesem Spiel noch etwas zu reißen, musste eine Leistungssteigerung her. Das diese kam, lag an der Abwehr. Da standen wir nun besser und wir konnten immer häufiger Tempogegenstöße laufen, die Pascal gekonnt verwandelte (7:10).

Leider muss man sagen, dass dieses Spiel mal wieder die bisherige Saison, mit dem Motto „Nichts ist konstanter als unsere eigene Unkonstants“ widerspiegelt. Anstatt an dem Gezeigten anzuknüpfen, zog der BHC wieder davon (7:13). Richtig erholen konnten wir uns davon bis zur Halbzeit nicht mehr. Immerhin verkürzten wir aber noch einmal (12:16).

Aus der Kabine kamen wir gut erholt und fokussiert. Stück für Stück arbeiteten wir uns zurück in die Partie. So holten wir Tor um Tor auf, sodass es beim 21:21 erstmals Unentschieden stand. Wie schon in den ersten 30 Minuten belohnten wir uns auch dieses Mal nicht und die Zweite geriet erneut in Rückstand (21:23). Wichtig war aber, dass wir nicht nachließen. In der Abwehr fingen wir immer wieder Bälle ab und auch der Angriff präsentierte sich immer besser. Wichtig waren die Treffer von Matthias, der sich bei seinen sieben Treffern keinen einzigen Fehlwurf leistete.

So war die Schlussphase ausgeglichen. Zehn Sekunden vor Ende warf Simon für uns den umjubelten Ausgleich. Der letzte Angriff der Gäste verpuffte im Nichts und so trennten wir uns 29:29.

Wenn wir es geschafft hätten, unsere Leistung eine längere Zeit abzurufen, wäre vielleicht mehr möglich gewesen. So müssen wir am Ende mit dem Punkt zufrieden sein.

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