HGR trotzt allen widrigen Umständen am 15.12.2018 | 28 : 26 (13 : 11)

Torübersicht: Heimansfeld (11/3), Pütz (7), Voß (5), Rother (2), Saalmann, Baier, Pflüger (je 1).

HGR-Rechtsaußen Lukas Pütz war zu keinem Zeitpunkt von den Neukirchenern zu stoppen und erzielte sieben blitzsaubere Tore. © Holger Battefeld

aus: www.rga.de
vom: 16.12.2018
von: Peter Kuhlendahl

In der Oberliga bezwingt Remscheid Neukirchen.

Derweil muss man vor jedem einzelnen Akteur der HG Remscheid den Hut ziehen. Der Oberligist bezwang am Samstagabend in eigener Halle den SV Neukirchen mit 28:26 (13:11) und hält damit Kontakt zum Spitzenreiter aus Haan.

Und daran hatten alle ihren Anteil. Angefangen bei den beiden Keepern. Robert Franz, der bis auf die Schlussphase zwischen den Pfosten stand, meisterte zahlreiche Bälle. Tobias Geske wehrte in der 58. Minute einen Siebenmeter von André Behmer ab, der zuvor sieben Strafwürfe versenkte. Geske: „Der war wichtig.“

Oldie Jacek Krajnik stand von der ersten Minute an auf der Platte und organisierte die Abwehr: „Aber ehrlich gesagt ist das nichts mehr in meinem Alter für mich.“ Auch der zweite Rückkehrer, Joscha Saalmann, der kurz nach Anpfiff zum 1:0 traf, hofft, dass er nun in den Ruhestand zurück kann: „Ich personelle Notstand dürfte bald beendet sein.“

Toptorschütze spricht allen aus der Seele

Derweil zeigten sich Michael Heimansfeld, Lukas Pütz, der keinen Fehlversuch hatte, und Dominik Voß sehr treffsicher. Während Philip Baier, der ein wenig glücklos im Angriff war, Philipp Schönfeld, Christian Rother, der einiges einstecken musste, Phillip Rath, Achim Jansen, der trotz Verletzung auf die Zähne biss und Youngster Sebastian Pflüger, der zuvor in der Zweiten groß aufspielte, allesamt ein großes Pensum herunterspulten.

„Jetzt brauchen wir dringend eine Pause und müssen mal resetten“, sprach Heimansfeld allen aus der Seele. Dass HGR-Trainer Lukas Steinhoff froh über den Sieg, aber doch angefressen war, hatte mehrere Gründe. So hatte kurz vor dem Anpfiff Mateusz Dobrolowicz aus beruflichen Gründen abgesagt. Dann präsentierten sich die Gäste als eine Truppe, die Schlafwagen-Handball bot, sich viele technische Fehler in Form von Schrittfehlern leistete sowie zum Teil unfair agierte. Dies alles blieb von zwei jungen Schiedsrichtern ungeahndet. „Da waren zum Teil unfassbare Aktionen dabei“, fand der HGR-Coach.

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