HC Wermelskirchen 3 – HGR 3 am 28.02.2015 | 33:27 (16:12)

Torübersicht: Reisdorf (6), Stausberg (5), Adamek, Henche, Schumacher (je 4), Kluth (2), Maul, Raguss (je 1)

von: Daniel Behle

Großartig gekämpft, trotzdem verloren.

Die Dritte fuhr am Samstag nach Wermelskirchen mit einem kleinen Kader und einigen kranken Spielern. Zumal es gegen den Tabellendritten ging, waren schwierige Voraussetzungen von vorne herein gegeben. Davon ließ sich die HGR aber wenig beeindrucken. Während des gesamten Spiels lieferte man dem Gastgeber einen unglaublichen Kampf.

Zu Beginn der Partie entwickelte sich zunächst ein ausgeglichenes Spiel, wobei keine der beiden Mannschaften einen Zugriff in ihrem Abwehrspiel fanden. Bei der HGR machte das sich in zu hoher Passivität bemerkbar. Dadurch konnten die Wermelskirchener Rückraumschützen immer wieder einfache Tore aus acht Meter Entfernung erzielen. Das Angriffsspiel war im Gegensatz dazu in vielen Phasen der ersten Halbzeit sehr gut. Die Spielzüge waren gut gewählt und fanden zum gewünschten Erfolg. Die Dritte musste jedoch dem hohen Tempo mehr und mehr Tribut zollen. Dadurch gelang es dem Gastgeber mit einem vier Tore Vorsprung in die Pause zu gehen.

In der zweiten Halbzeit legte die Dritte nochmal einen Zahn zu. Leidenschaftlich kämpfte sich die HGR Stück für Stück an den Gegner heran. Der Vorsprung der Wermelskirchener schmolz so auf nur noch zwei Tore. Allerdings gelang es hier nicht den entscheidenden Schritt zu machen, um das Spiel noch zu drehen. Jeder Fehler wurde konsequent bestraft. Auch wenn die HGR im Angriff weiterhin gute Aktionen hatte, musste man dafür einen hohen Aufwand betreiben. Konnte man in der ersten Halbzeit noch einige leichte Tore aus der Distanz erzielen, war das in der zweiten Halbzeit zu selten der Fall. Das und die fehlenden Wechselmöglichkeiten sorgten mit zunehmender Spieldauer für einen hohen Kräfteverlust. So zog der HC Wermelskirchen wieder davon und auch wenn die Dritte immer wieder einige Tore aufholen konnte, ließ der Gastgeber nichts mehr anbrennen. Kurz vor Ende der Partie versuchte es die HGR noch einmal mit einer Manndeckung. Ohne Erfolg.

Auch wenn die Dritte das Spiel letztendlich recht deutlich mit sechs Toren verlor, war die spielerische und kämpferische Leistung bemerkenswert. Wenn man gegen so eine starke Mannschaft trotz kleinen Kaders so lange mithält, gibt es keinen Grund sich zu verstecken.

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