1. Mannschaft Herren

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Titelrennen scheint gelaufen am 22.04.2018 | 27 : 27 (13 : 12)

HGR-Coach Lukas Steinhoff ärgerte sich über die vergebenen Chancen seines Teams. © Holger Battefeld

aus: www.rga.de
vom: 23.4.2018
von: Peter Kuhlendahl

Titelrennen scheint gelaufen. Handball-Oberligist HGR muss mit Remis in Aldekerk zufrieden sein.

In Dinslaken steht seit Sonntagnachmittag endgültig der Aufstiegssekt kalt. Nach dem 27:27 (13:12)-Remis der HG Remscheid beim TV Aldekerk II und dem 32:32-Unentschieden von Borussia Mönchengladbach in Angermund hat der Tabellenführer durch das mühelose 29:19 gegen Unitas Haan satte vier Punkte Vorsprung bei noch drei ausstehenden Spielen.

„Das dürfte es gewesen sein“, meinte HGR-Trainer Lukas Steinhoff, der sich aber auch darüber ärgerte, im Kampf um die Vizemeisterschaft keinen Boden gutgemacht zu haben. Die Gladbacher rangieren punktgleich auf dem zweiten Platz, da sie den direkten Vergleich für sich entschieden haben. Knackpunkt in Aldekerk am Sonntagmittag war die mangelnde Chancenverwertung der Gäste. Da hatten die HGR-Verantwortlichen mehr als zehn Hundertprozentige auf

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Torübersicht: Heimansfeld (5/2), Baier (4), Pütz, Taymaz, Rother (je 3), Niese, Voß (je 2), Jansen (2/2), Rath, Hermann, Schönfeld (je 1).
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HGR erkämpft sich emotionale Punkte am 14.04.2018 | 32 : 30 (15 : 17)

Ein Bild, das erahnen lässt, wie intensiv die Partie zwischen HGR und Oppum geführt wurde. Hier setzt sich Michael Heimansfeld gegen Felix Sender und Gerrit Held durch. © Holger Battefeld

aus: www.rga.de
vom: 15.4.2018
von: Andreas Dach

HGR erkämpft sich emotionale Punkte. Oberligist dreht die Partie gegen Krefeld-Oppum und bleibt oben dran

Hinterher saßen die Spieler beider Mannschaften einträchtig draußen vor der Halle. Einige hatten ein Bierchen in der Hand und teilweise schon die Sportschuhe gegen Badelatschen getauscht. Die Momente danach. Die Momente nach dem hart erkämpften 32:30 (15:17)-Sieg der HG Remscheid in der Handball-Oberliga gegen den TV Krefeld-Oppum.

Die Partie hatte Kraft gekostet. Was hatten sich die beiden Spitzenmannschaften in den 60 Minuten zuvor für einen Fight geliefert. Voller Leidenschaft, mit viel Energie, aber angesichts des hohen Tempos auch mit einem ordentlichen Maß an Fehlerhaftigkeit. Den Zuschauern in Neuenkamp war es schnuppe – sie waren extrem angetan von Spannung, Dramatik und Fairness. Wunderbar zu sehen, dass die Protagonisten aus Remscheid und Krefeld hinterher gemeinsame Sache machten,

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Torübersicht: Taymaz (5), Heimansfeld, Baier (je 5/1), Voß, Rother (je 4), Schönfeld, Jansen, Niese (je 2), Rath, Pütz, Hermann (je 1).
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Oberligist HGR unterliegt im Spitzenspiel am 25.03.2018 | 32 : 27 (15 : 15)

Am Ende blieb auch für die HGR-Spieler Pascal Hermann (l.) und Kaan Taymaz nach der Pleite in Dinslaken nur der Frust. © Peter Kuhlendahl

aus: www.rga.de
vom: 26.3.2018
von: Peter Kuhlendahl

Oberliga: MTV Rheinwacht Dinslaken – HG Remscheid 32:27 (15:15).
40 Sekunden vor dem Ende mündete der ganze Frust der Remscheider in einem hitzigen Wortgefecht mit MTV-Trainer Harald Jakobs, der zu diesem Zeitpunkt noch eine Auszeit genommen hatte. „Das Ding war durch. So etwas macht man nicht“, fand HGR-Coach Lukas Steinhoff.

Doch genau das Gegenteil trat ein. Die Gäste zeigten sich verunsichert, und Dinslaken hatte nach elf Minuten mit 7:3 die Nase vorn. Die Vier-Tore-Führung transportierte der Tabellenführer bis zur 20. Minute. Dann fanden die Remscheider endlich ins Spiel und kamen zum Ausgleich.

Nach der Pause hatte die HGR den Anwurf. Doch anstatt die erste Führung zu erzielen, warf André Niese den Ball an die Latte. Vier Minuten später traf Michael Heimansfeld nur den Innenpfosten. Und im nächsten Angriff Dominik Voß den Pfosten.

Dennoch war die Partie

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Torübersicht: Jansen (8/4), Heimansfeld (6), Voß, Rother (je 3), Niese, Taymaz, Schönfeld (je 2), Hermann (1).
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HG Remscheid verdient sich die Reifeprüfung am 17.03.2018 | 34 : 23 (18 : 12)

Das Mitfiebern und Anfeuern von der Bank ist ein wichtiger Mosaikstein bei der HG Remscheid. Man funktioniert als Team. © Holger Battefeld

aus: www.rga.de
vom: 19.3.2018
von: Andreas Dach

Der Oberligist lässt Angermund nicht den Hauch einer Chance.

Sie haben Ralf Hesse bei den Spielen der HG Remscheid in der Handball-Oberliga schon längere Zeit nicht gesehen? Das hat seinen guten Grund. Der HGR-Boss ist ein abergläubischer Mensch. „Solange die Mannschaft gewinnt, wenn ich nicht in der Halle bin, behalte ich das bei“, sagte Hesse vor dem fünften Triumph des Tabellenzweiten in Serie. Auch beim über weite Strecken begeisternden 34:23 (18:12)-Sieg gegen den TV Angermund fehlte der Chef also, hatte nur vor der Begegnung ein paar administrative Dinge in Neuenkamp erledigt. Dann ging es für ihn los – ab zum 60. Geburtstag seines alten Hastener Handballkumpels Klaus Jungjohann.

Ohne den mitfiebernden Ralf Hesse auf der Tribüne schwangen sich die Remscheider zu einer phasenweise ganz starken Leistung auf und untermauerten ihre Aufstiegsambitionen. Wenn es überhaupt ein Manko gab, dann

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Torübersicht: Hermann (7/4), Pütz (5), Taymaz, Heimansfeld (je 4), Niese, Rath (je 3), Baier, Schönfeld, Rother (je 2), Saalmann, Jansen (je 1)
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Die Wochen der Wahrheit können kommen am 10.03.2018 | 21 : 29 (8 : 17)

Siiiieeeg: Das obligatorische Kabinen-Jubel-Selfie hatten sich die Handballer der HGR redlich verdient. © T. Geske

aus: www.rga.de
vom: 12.3.2018
von: Andreas Dach

So macht Handball richtig Freude

Oberliga: SV Neukirchen – HG Remscheid 21:29 (8:17). Die Wochen der Wahrheit können kommen. Nimmt man den problemlos herausgespielten Sieg beim Kellerkind als Maßstab, muss dem Tabellenzweiten vor den beiden folgenden Aufgaben gegen den Vierten TV Angermund und gegen Spitzenreiter MTV Dinslaken nicht bange sein.

Vielleicht einmal abgesehen von den letzten paar Minuten der Begegnung, als die HGR ein wenig die Konsequenz im Abschluss vermissen ließ. Trainer Lukas Steinhoff nannte das „Fahrlässigkeit, die wir uns in den nächsten Spielen nicht leisten können“. Unter dem Strich blieb aber der gute Gesamteindruck. Der sich noch verstärken wird, wenn man weiß, dass die HGR mit kleiner Kapelle über die gesamte Distanz den Ton angegeben hat. Achim Jansen hatte sich am Morgen des Spieltags mit einer Grippe abgemeldet, Joscha Saalmann war der Halle wegen eines Magen-Darm-Infekts

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